Kaltschaummatratze

Die Kaltschaumatratze zählt neben der Federkern zu den beliebtesten und meist verkauften Matratzen in deutschen Schlafzimmern. Was klar auf die Vielseitigkeit dieser Matratzenart zurückzuführen ist. Besonders bei Rückenschmerzen punktet die Kaltschaummatratze durch Ihre sehr gute Anpassungsfähigkeit und hohe Flexibilität. Der Körper oder genauer die Wirbelsäule werden durch ein Zusammenspiel aus Stützen und Nachgeben an den richtigen Stellen in ihrer natürlichen Form gelagert, erst jetzt können die Muskeln und Bandscheiben entspannen und über Nacht regenerieren. Hochwertige Schäume verfügen über eine außerordentlich gute Rückstellkraft, was eine frühe Muldenbildung verhindert und einen gleichbleibenden Liegekomfort über viele Jahre hinweg garantiert. Dies ist insbesondere für unruhige Schläfer von Vorteil, da bei wechselnden Liegepositionen die Matratze direkt ihren Ursprungszustand wieder erreicht. Auch für Personen die zu schnellem Frieren neigen ist Kaltschaum aufgrund der besseren Wärmeisolation ein wunderbares Material, da körpereigene Wärme vorübergehend gespeichert werden kann. Die bewusst offenporige Struktur dient zusätzlich für eine optimale Atmungsaktivität, um für eine stetige Durchlüftung zu sorgen. Dadurch wird der Feuchtigkeitsabtransport bestens unterstützt, um Milben oder Schimmelpilz keinen Nährboden zu bieten.

Herstellung und Aufbau der Kaltschaummatratze

Kaltschaum oder auch HR-Schaum zählt wie herkömmlicher Weichschaum zu den Polyurethanen (PU oder PUR). Er wird aus Isocyanaten und mehrfunktionalen Alkoholen, sogenannten Polyolen, hergestellt. Die verwendeten Polyole sind besonders reaktiv, dies führt zu einer Aushärtung meist ohne Beifügen von Treibmitteln und ohne zusätzliche Wärme, daher der Name Kaltschaum. Selbstverständlich wird bei jeder guten Kaltschaummatratzen auf jegliche gesundheitsgefährdenden Stoffe verzichtet.
Zu einem Matratzenkern fehlen nun noch die individuellen Liegezonen. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle wie viele Zonen eine Matratze besitzt, wichtiger ist ob die Zonen für den Schläfer richtig angeordnet sind. Die Zonierung wird in erster Linie durch Einschnitte eingearbeitet, je nach Hersteller auch über unterschiedliche Festigkeiten der Schäume oder zusätzliche Federähnliche Konstrukte.
Abgerundet mit einem passenden Bezug, der je nach Vorliebe mit synthetischen oder natürlichen Fasern versteppt werden kann, steht ihrem gesunden Schlaf nichts mehr im Wege.

Qualitätsunterschiede

Kaltschaummatratzen weisen erhebliche Qualitätsunterschiede auf. Ein Indikator, der für den Schaum genutzt werden kann ist das Raumgewicht. Es wird in Kilogramm pro Kubikmeter angegeben und sagt etwas über die Dichte aus. Wer Wert auf eine lange Lebensdauer und Formstabilität legt, sollte auf ein RG zurück greifen, dass 40 kg/m³ nicht unterschreitet.

Eigenschaften

  • Extrem Anpassungsfähig und komfortabel
  • Hohe Punktelastizität
  • Als wärmer einzustufen
  • Hohe Rückstellungskraft
  • Trockenes Schlafklima
  • Leichter in der Handhabung
  • Geräuschfrei
  • Sehr lange Lebensdauer

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